Schüler gehen für Klimaschutz auf die Strasse

Rund 750 Schülerinnen und Schüler machen in Bad Säckingen auf sich aufmerksam

Tamara Keller

Von Tamara Keller

Fr, 15. März 2019 um 17:07 Uhr

Bad Säckingen

Dem Regen getrotzt und das Demoschild in Frischhaltefolie gepackt: Zum ersten Mal wurde in Bad Säckingen im Rahmen von "Fridays for Future" demonstriert. Auch Grundschüler zeigten sich engagiert.

Rund 750 Schüler aus Bad Säckingen und Umgebung sind am Freitag durch die Bad Säckinger Innenstadt gezogen. Sie demonstrierten mit bunten Schildern und Sprechgesang gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. "Fridays for Future" nennt sich die weltweite Bewegung von Schülern, die sich in mehreren Städten jeden Freitag versammelt und den Schulunterricht bestreikt, um auf die Missstände der Klimapolitik aufmerksam zu machen.

Die Passanten wollen wissen was los ist

"Es braucht jemanden, der vorschreit", sagt eine junge Frau zu ihrer Freundin. Zu Beginn der Demo um halb zwölf ist alles etwas hektisch und planlos. Die Sprechchöre, die die Organisatorin Hannah Stolze durch das Megafon anleiert, verstummen nach kurzer Zeit wieder. Doch nach und nach formiert sich die Masse durch die Bad Säckinger Innenstadt: "Mach dich frei von CO2", "Wir sind hier, wir sind laut weil ihr uns die Zukunft klaut" – die Schüler verwenden die Parolen, die sie über Social Media in Videos von anderen "Fridays-for-Future"-Demos gehört haben. Und es wirkt. Die Passanten bleiben stehen, lesen die bunten Plakate mit kreativen Sprüchen, die teilweise in Frischhaltefolie eingepackt sind, um sie vor dem Regen zu schützen. "Welche Schule ist das?", fragt ein Passant. "Schüler von allen Schulen", wird ihm geantwortet. "Super ist das! Super!", ruft er zurück.

"Vielleicht hilft die weltweite Bewegung etwas zu verändern."Aaron Boeddrich.
Dass die Demo die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zieht, gefällt der 16-jährigen Linda Küpfer und dem 17-jährigen Aaron Boeddrich. "Vielleicht hilft die weltweite Bewegung etwas zu verändern", sagt Boeddrich. Beide besuchen die Hauswirtschaftliche Schule in Bad Säckingen. Ob die Teilnahme an der Demo Konsequenzen für sie hat, wissen sie nicht: "Das werden wir dann am Montag herausfinden." Möglicherweise müssen sie für das Verpassen des Unterrichts im Schulgarten helfen, was beide nicht weiter schlimm finden.



Auch Grundschüler wollen etwas bewegen

"Wir wollen der Welt helfen", sagt Melina Mönig, die die vierte Klasse der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg besucht. Gemeinsam mit ihrer Freundin und Mitschülern von der ersten bis zur dritten Grundschulklasse hält sie ihr gemeinsam gemaltes Plakat hoch: "So viele Tiere tot, Klima in Not". Neben den Schülern sind auch Erwachsene gekommen: "Wir lassen sie nicht im Regen stehen, haben wir uns gesagt", sagen die beiden Rentnerinnen Lilian Ross und Gudrun Böhm. Sie finden die Aktion und das Engagement der Schüler bemerkenswert.

Mehr Schülerinnen und Schüler als erwartet

Wie viele Schulen tatsächlich vertreten sind, können Hannah und Jakob Stolze aus dem sechsköpfigen Organisatorenteam des Scheffelgymnasiums nicht sagen. Sie wissen nur, dass viele Schüler auch aus der Umgebung zum Beispiel aus Waldshut und Herrischried hergekommen sind. Beide sind aber begeistert: "Wir haben vielleicht mit 200 aber sicherlich nicht mit 750 Leuten gerechnet", sagt Hannah Stolze. Die Demo endet am Münsterplatz.

"Darum stehen wir heute hier, bis die Politik etwas tut."Jakob Stolze
Trotz heftigen Windböen bleiben die Schüler stehen und lauschen der Rede von Jakob Stolze: "Das Engagement der Stadt Bad Säckingen ist zu loben. Doch die Bundespolitik ist was den Klimawandel betrifft fahrlässig. Darum stehen wir heute hier, bis die Politik etwas tut." Um ihre Zustimmung zu zeigen johlen, klatschen und pfeifen die Schüler immer wieder. Auch Bürgermeister Alexander Guhl ist gekommen, lobt die Sprüche und Plakate der Schüler: "Es ist toll, dass ihr mit der Politik von weiter oben nicht einverstanden seid."

Ob es eine weitere Demo gibt ist noch unklar

Nach einem Poetry-Slam-Beitrag einer Schülerin ziehen die Schüler mit Kreide weiter Richtung Schützenstraße: Um Spuren zu hinterlassen, bemalen sie die Straße mit Sprüchen und Bildern, die zur Rettung des Planeten auffordern. Wie es mit "Fridays for Future" in Bad Säckingen weitergeht ist unklar: "Es wird nicht regelmäßig stattfinden. Dazu ist die Stadt zu klein und der organisatorische Aufwand zu groß", sagt Hannah Stolze. "Vielleicht in ein paar Wochen wieder. Vor allem, weil wir jetzt schon so viele positive Rückmeldungen haben."

Mehr zum Thema:

Exkursion Tagesklinik 2018

 

 

Foto: Stm

 

Am Montag, den 4. Juni 2018 besuchten wir, die Klasse 13/1 im Rahmen des Psychologieunterrichts bei Herrn Stegmaier die Tagesklink Bad Säckingen.
Gegen 11 Uhr angekommen, begrüßte uns die Diplom-Psychologin Frau Ulrike Koenemund im Aufenthaltsraum der Tagesklinik, der gleichzeitig auch als Kunstraum fungierte. Dort beantwortete sie ausführlich unsere Fragen, die wir bereits im Psychologieunterricht ausformuliert hatten. Auch war sie jederzeit stets bemüht all unsere spontan aufkommenden Fragen zu beantworten.
So haben wir erfahren, dass  sich die Wartezeit seit 2 Jahren von 4 auf 8-11 Wochen erhöht hat – dies hat uns sehr  überrascht. Die Tagesklinik bietet Platz für 20 Patienten an, die im Schnitt 8 Wochen in Behandlung sind.
Die Behandlung ist teilstationär, was bedeutet, dass die Patienten von 8:30 bis 16:15 Uhr in der Klinik sind und durch die Behandlung in ihrem Wohnumfeld bleiben können. Nach der Ankunft der Patienten findet ein gemeinsamer Morgenkreis statt, an dem die einzelnen Tagesziele besprochen werden, die an dem jeweiligen Tag angestrebt werden. Danach gibt es ein gemeinsames Frühstück. Um 12 Uhr mittags gibt es jeden Tag eine warme Küche für die Patienten, diese essen gemeinsam im Essensraum. Mittwochs kocht meist die Kochgruppe.
Während dieses Aufenthaltes haben die Patienten diverse  Workshops, die zuvor mit  ihrem Facharzt aus einem Pool von Möglichkeiten ausgewählt wurden. So gibt es beispielsweise Entspannungsyoga, Musiktherapie, autogenes Training, Kunsttherapie, handwerkliches Arbeiten und eine Kochgruppe.
Wir durften zum Abschluss unserer Hospitation einen geführten Rundgang durch die Tagesklinik genießen, der uns einen näheren Einblick in die Räumlichkeit und das Leben der Patienten verschaffte. So konnten wir nicht nur den Kunstraum, den Musikraum und die Schlaf- bzw. Ruheräume betrachten, sondern erhielten auch einen exklusiven Einblick in den Arbeitsbereich der Diplom-Psychologin  Frau Ulrike Koenemund.
Resümierend können wir sagen, dass es sich um einen sehr lehrreichen Aufenthalt in der Tagesklinik Bad Säckingen handelte und wir Herrn Stegmaier und Frau Koenemund sehr dankbar für die Chance sind, diese Erfahrung machen zu können.
Aysenur Barlas, Katharina Hajden, Julia Lauber

SG Exkursion nach Zürich

tl_files/fM_k0001/photos/Bilder 2018/ExkursionZuerich2018web.jpg

 

Unsere Exkursion nach Zürich

Vorlesung im Psychologischen Institut der Universität Zürich. Die Vortragende Dr. Marie Hennecke hatte uns eingeladen für Montag, den 14. Mai 2018.  Motivationspsychologie stand auf dem Programm, ein Thema, das auch in unserem Pädagogik- und Psychologie-Unterricht behandelt wird.

6:00 Uhr Montagmorgens starten die Klassen SG 11,1 und SG 11,2 mit ihren Lehrern Frau Asal, Herrn Müller und Frau Schuff in Bad Säckingen, um pünktlich und gespannt und um 8:00 Uhr im Vorlesungssaal des Züricher Psychologischen Instituts zu sitzen. Das haben wir trotz einiger Schwierigkeiten geschafft - fast. Einige kamen etwas zu spät, da die Schweizer Bahn uns über 50 Fahrgästen mitten im Einsteigen die Türen vor den Nasen verschloss und so unsere Gruppe trennte, bevor alle im Zug waren.

Trotzdem haben wir alle die Vorlesung erlebt und konnten im Anschluss Dr. Marie Hennecke befragen: zu ihrer Person, zum Psychologiestudium, und zum Thema Motivation. Abgerundet haben wir unseren Ausflug mit individuellen Streifzügen in kleinen Gruppen durch Zürich. Zurück sind wir dann tatsächlich und müde und zufrieden alle in die Bahn hineingekommen und gemeinsam nachmittags wieder in Bad Säckingen angekommen.

 

Hier unsere ganz persönlichen Eindrücke des Tages:

 

 „Die Exkursion in Zürich hat uns gut gefallen. Uns hat überrascht, dass die Studenten während der Vorlesung kommen und gehen können wann sie wollen, weil diese aufgezeichnet wird und sie somit nichts verpassen. Aufgefallen ist uns, dass nicht viele Fragen gestellt wurden, während der Vorlesung. Ein Störfaktor für uns ist das Tippen der Studenten auf den Laptops gewesen. Gut gefallen hat uns die Dozentin, weil sie alles gut erklärt hat und sehr sympathisch war.“

(Ambra, Natalie, Lea, SG 11,1)

 

„In der Vorlesung waren wir sehr überrascht, aufgrund der Studenten und wie sie sich Dinge aufschreiben.

Zudem war es erstaunlich, wie der Vorlesungssaal aufgebaut war, denn er war genau so konstruiert, damit sich der Schall bis in die letzten Winkel und zu den hintersten Studenten gut ausbreitet. Interessant ist die Gestaltung einer Vorlesung, die Dozentin steht vorne und präsentiert anhand einer PowerPoint die ganzen Themen und wird dabei aufgenommen, um später in den Podcast gestellt zu werden, damit die Studenten es sich nochmal anschauen können. Erstaunlich war für uns die Anzahl der anwesenden Studenten, im Vergleich zu der Anzahl der gesamten Psychologiestudenten (ca. ¼).“

(Ines, Veronika, Theresa SG 11,2)

 

„Die Exkursion nach Zürich hat uns sehr gut gefallen, da wir dort zum ersten Mal einen Einblick in eine Uni bekommen haben, was für uns natürlich hilfreich für die Entscheidung ist, ob wir nach der Schule studieren wollen. Das Thema der Vorlesung, Motivation, fanden wir sehr spannend, besonders da wir durch unseren Unterricht schon einiges über dieses Thema wussten. Für uns war die Vorlesung meistens sehr gut verständlich, unter anderem wegen den vielen Beispielen, die genannt wurden. Das hat uns gut gefallen. 
Überraschend fanden wir, dass der Hörsaal so groß war und so viele Leute bei der Vorlesung anwesend waren. Auch dass es einen Podcast gibt, den man anstelle oder nach der Vorlesung anschauen kann, war neu für uns. Im Vergleich zur Schule ist es in einer Universität natürlich anders wie beispielsweise weniger strenge Verhaltensregeln oder dass alle digital mitschreiben. 
Interessant war außerdem, dass bei den Forschungen, die die Universität macht, die Repräsentativität der Stichprobe eher unwichtig ist.“

(Marieke, Melanie, Timo, SG 11,1)

 

„Es war sehr interessant an einer Vorlesung teilzunehmen.

Überraschen zu erfahren war, dass die Studenten sich auch die Vorlesung nochmal als Podcast anhören können.

Außerdem war es sehr spannend zu sehen, was für unterschiedliche Sachen die Studenten während der Vorlesungen gemacht haben.”

(Chiara, Kim-Sina, Elanur und Miriam, SG 11,2)

 

 

„Uns hat gefallen, dass wir durch den Unibesuch in Zürich einen Einblick in das Studentenleben erhalten konnten. Neu für uns war, dass es sich nicht um Unterricht, also Interaktion zwischen Studenten und Dozent handelt, sondern es nur eine reine Vorlesung ist. Man ist außerdem nicht gezwungen an den Vorlesungen teilzunehmen, sondern hat die Möglichkeit sich die Vorlesung auf einem Podcast anzusehen. Auffällig war außerdem, dass nicht nur junge Studenten, sondern auch ältere Menschen noch studieren. Man durfte die Vorlesung zu jeder Zeit verlassen und beinahe alle Studenten machten sich mit ihrem Laptop Notizen. Die Studenten können sich jegliche Unterlagen und Präsentationen für bevorstehende Vorlesungen herunterladen.“

(Selina, Lara, Yara, Chiara, SG 11,1)

 

„Die Vorlesung beinhaltete viel Technikeinsatz. Man hat einen guten Einblick in das Studentenleben bekommen und konnte sich ein Bild davon machen, ob man die Möglichkeit zu studieren in Betracht ziehen würde. Außerdem konnte man die große Altersspanne der Studenten beobachten und die verschiedenen Methoden, wie die Studenten Notizen zu dem Vortrag machen. Es ist anders als Schule, da es keine Anwesenheitspflicht gibt und nicht so häufig Fragen gestellt werden.“

(Jana, Nicole und Rut, SG 11,2)

 

„Die Professorin war jung, rücksichtvoll und hat jede Frage freundlich und geduldig beantwortet. Sie gibt zu, dass ein Experiment nicht immer klappt aber, dass es nicht schlimm ist und diese Misserfolge zum Leben dazu gehören. Schön war auch, dass sie sich so lange für uns und unsere Fragen Zeit genommen hat.

Für uns neu war, dass es einen Podcast nach jeder Vorlesung gibt, den man sich online nochmals anschauen kann. Was uns aufgefallen ist, ist, dass jeder Student aufstehen und gehen konnte wann und wie er wollte. Zusätzlich wussten wir nicht, dass sich die Mehrheit der Studenten am Gang Rand verteilen und die Mitte des Vorlesungssaals leer bleibt. Wenn die Professorin mit ihrer Vorlesung anfängt, wird es im Saal ruhig und nach ein paar Sekunden kann man das Tippen der Computertastaturen der Studenten hören.“

(Adina, Alicia, Sheeza, SG 11,1)

 

„Die Exkursion war spannend, alltagsnahe und wir konnten viel für uns selbst mitnehmen.

Außerdem haben wir einen Einblick in das Universitätsleben bekommen.

Das Treffen mit der Professorin war informativ und wir konnten viele Fragen stellen.“

(Lea, Philomena, Michelle und Armin, 11,2)

 

„Wir fanden den Tag in Zürich sehr schön und auch informativ. Wir haben uns sehr wohlgefühlt, da wir freundlich empfangen wurden. Für uns war neu das an der Universität eher lockere Vorschriften herrschen, das heißt es besteht keine Anwesenheitspflicht in den Vorlesungen und man kann auch gehen wann man möchte. Auffällig war für uns wie unterschiedlich die Studenten sich in den Vorlesungen verhalten, so schreiben manche sehr viel mit und andere quasi nichts. Wir fanden es auch sehr schön, dass wir mal in das Studentenleben hinein schnuppern konnten und es war sehr interessant den Schulalltag einer Universität kennenzulernen. Überraschend war für uns das wir den Inhalt der Vorlesung so gut verstehen konnten und auch den Gedankengängen der Professorin gut folgen konnten. Bestimmte Teile der Vorlesung begleiten uns auch bis heute in unserem Alltag.“

(Nicole, Lina, Leonie, Luisa, SG 11,1)

 

„Bei der Exkursion nach Zürich hat uns besonders gut gefallen, dass wir Erfahrungen im Bereich zu Vorlesungen an Hochschulen und grundlegende Informationen zum Psychologiestudium sammeln konnten. Neu war für uns, dass großen Wert auf Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gelegt wird und das die Studenten die Möglichkeit haben ganze Vorlesungen zu Hause anzuschauen. Aufgefallen ist uns, dass es hilfreich ist gute Englisch und Mathekenntnisse zu haben aber am wichtigsten das Interesse am Gebiet der Psychologie ist.“

(Nikolas, Sophia, Hannah, SG 11,1)

 


„Uns hat der Ausflug gut gefallen, da er sehr aufregend und informativ war. Neu für uns war, dass die Vorlesungen aufgenommen werden können für die Studenten, die nicht da waren. Und wir waren verwundert, dass die Studenten nicht in jeder Vorlesung eine Anwesenheitspflicht haben. Aufgefallen ist uns, dass jeder Student einen Computer zum mittippen dabeihatte und die Meisten eher am Rand des Vorlesungssaals saßen und keiner in den ersten beiden Reihen.
Wir waren erstaunt über die Größe und Vielzahl der Universitäten.“
(Gina, Miriam, Anouk und Devrim, 11,1)

 

 

 

 

Gesundheitstag an der HWSBS

Ein Gesundheitstag an den Hauswirtschaftlichen Schulen.

Unterweisungen in Erster Hilfe gab es beim Gesundheitstag der Zweijährigen Berufsfachschule an der Hauswirtschaftsschule Bad Säckingen. So konnte die stabile Seitenlage geübt werden. Foto: Julia Ilg

 

BAD SÄCKINGEN (BZ). Normalerweise halten die Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule in den Hauswirtschaftlichen Schulen in Bad Säckingen ihre Präsentationen für Projektkompetenz im Klassenverband, quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In diesem Jahr öffneten die Lehrerinnen Miriam Kurz und Edith Röhrig die Präsentationen auch für andere am Schulleben Beteiligte und organisierten gemeinsam mit den Schülern einen Gesundheitstag mit verschiedenen Ausstellern, Themenräumen und Vorträgen. Die Schüler konnten ihr jeweiliges Präsentationsgebiet nach persönlichem Interesse wählen; die Themen sind allesamt Teil des Unterrichts im Fach Berufsfachkompetenz mit den Schwerpunkten Gesundheit und Pflege bzw. Hauswirtschaft und Ernährung.

Der Rundgang durch das Untergeschoss des Schulgebäudes begann mit dem Thema gesunde Ernährung und Ernährungstrends. Anschaulich und mit liebevoll gestalteten Materialien präsentierten die Schüler Einiges über ausgewogene Ernährung und leere Versprechen der Nahrungsindustrie. Wer nach diesen Informationen Appetit verspürte, den verschlug es in die Lehrküche nebenan, in der weitere Schülergruppen über gesunde Pausensnacks und sinnvolle Ernährung im Kindergarten aufklärten. Dort durfte auch probiert werden. Auf dem Flur der Schule ging es um Bewegung. Dort luden Schüler zum Mitmachen bei diversen Leibesübungen ein. Darüber hinaus informierten sie über die Theorie des Bewegungsapparates.


Da das Thema Impfungen in jüngster Zeit umstritten war und wohl fast jeder Nachholbedarf in Sachen Erste Hilfe hat, präsentierten sich die Informationsstände als besonders lehrreich und praktisch: Dort gab es auch Übungen wie die stabile Seitenlage und die Herzdruckmassage. Anschließend erhielten Besucher Informationen über Essstörungen, ernährungsbedingte Krankheiten und Sozialversicherungen. Auch an diesen Ständen zeigten sich die Relevanz und Lebensnähe der Themen für die Schüler.

Und auch die Lehrer, die den Gesundheitstag besuchten, konnten dort etwas lernen, beispielsweise über das wenig bekannte Pica-Syndrom. Wem nach dieser intensiven Wissensvermittlung der Sinn nach Entspannung stand, der konnte in den letzten Raum des Rundgangs einkehren: In diesem gab es Traumreisen und Yogaübungen. Der Raum war entsprechend stimmungsvoll mit Tüchern, Duftkerzen und meditativer Musik gestaltet worden.

Auf der Schwelle zum Berufsleben

29-09-2017 10:28

Die Hauswirtschaftlichen Schulen und die Gewerbeschule in Bad Säckingen suchen Praktikumsplätze für junge Flüchtlinge.

Den Schulen fehlen Lehrer

10-09-2017 12:15

1

Entscheidung für die Zukunft

01-03-2017 00:00

 

Über 70 Aussteller beteiligen sich auf Einladung der Hauswirtschaftlichen Schule, der Gewerbeschule und der Rudolf-Eberle-Schule am Berufsinformationstag.

Gelungen: Die Schulleiter der Beruflichen Schulen Raphael Schopp,
Isabella Schlipphack und Peter Hess feiern mit
Sekt und kleinen Leckereien aus der Lehrküche.
Bild: Julia Becker

Ausbildung, Schule oder Studium – beim 19. Berufsinformationstag der Beruflichen Schulen Bad Säckingen hatten die Besucher die Qual der Wahl. Über 70 Aussteller präsentierten auf Einladung der Hauswirtschaftlichen Schule, der Gewerbeschule und der Rudolf-Eberle-Schule ihre vielfältigen Angebote und standen den zahlreichen Besuchern beratend zur Seite

In der zunehmenden Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten nicht den Überblick zu verlieren fällt trotz Internet nicht leicht. Die Informationsmesse der Beruflichen Schulen wurde daher auch in diesem Jahr sehr gut nachgefragt, freute sich der Schulleiter der Gewerbeschule, Raphael Schopp. Hier wurde am Samstag den Eltern und Schüler ein Überblick zum breiten Spektrum der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Hochrhein geboten.

20 verschiedene Schularten werden an den drei Beruflichen Schulen angeboten, erklärt Schopp. Darum war es selbstverständlich, dass alle Fachkräfte und Lehrer vor Ort waren und in den offenen Fachräumen, Werkstätten und Küchen über das Angebot der Schulen informierten. Dazu präsentierten lokale Arbeitergeber aus Industrie über den Gesundheits- und Dienstleistungsbereich bis zu den Handwerksinnungen die unterschiedlichsten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten für die Absolventen.

Ebenfalls vertreten waren mehrere Hochschulen aus der weiteren Region, so Isabella Schlipphack, Leiterin der Hauswirtschaftlichen Schule. Auch über Freiwilligendienste oder Praktika konnte man sich informieren, so Schlipphack. Über den lebhaften Besuch in diesem Jahr freute sich auch Schulleiter Peter Hess von der Rudolf-Eberle-Schule. Seit längerem würde man nun den Informationstag auf Wunsch der Unternehmen am Samstag veranstalten. So können sich Eltern und Schüler gemeinsam informieren, der gezieltere Austausch würde allen zugutekommen.

Zufrieden zeigten sich auch die Aussteller. Viele Schüler kämen schon mit gezielten Fragen an die Stände, wussten Jennifer Bluhm vom Landratsamt Waldshut und Stephanie Strütt von Franke zu berichten. Dass an fast jedem Stand auch Azubis aus den Betrieben und Unternehmen dabei waren, zeigte sich einmal mehr als großer Vorteil bei den Beratungen, wusste Rebecca Oßwald vom St. Josefshaus zu berichten. Gerade bei unbekannteren Ausbildungen konnten die Schüler so Informationen aus erster Hand erhalten. Und bereits jetzt hätten sich Unternehmen wieder für das nächste Jahr angemeldet, freute sich Schulleiter Hess über die gelungene Veranstaltung.

Die Beruflichen Schulen

Die Rudolf-Eberle-Schule bietet Abschlüsse mit kaufmännischer Ausrichtung an. An den Hauswirtschaftlichen Schulen liegt der Schwerpunkt auf Ernährung, Erziehung, Gesundheit, Pflege. Die Gewerbeschule ist Teil des dualen Ausbildungssystems und bietet auch Vollzeitunterricht an.

1 / 4

Projekttage Sommer 2016

08-10-2016 16:11

Besuch bei der Tagesklinik am 30.05.2016

13-06-2016 19:32

tl_files/fM_k0001/photos/Fussball HWS/Bild1_Tagesklinik.jpg

Am 30.05. wurden wir, die Klasse SG 13/1 von der dortigen Dipl. Psychologin Frau Koenemund in der Tagesklinik in Empfang genommen. In einem Gruppenraum der Klinik stellte Frau Koenemund sich und die Tagesklinik vor und find auch gleich mit dem Beantworten der von uns selbst erstellten Fragen an. So erfuhren wir, dass die teilstationäre Klinik 20 Therapieplätze hat und jährlich 100-110 Patienten aufnimmt. Ein Patient wird für 8 Wochen behandelt, jedoch muss er für seinen Therapieplatz 8-10 Wochen warten. Außerdem stellte sie uns ihre Profession und allgemeine Informationen zur Behandlung von psychischen Problemen vor. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen geteilt und uns wurden die Räumlichkeiten der Klinik gezeigt. Die Klinik verfügt hauptsächlich über Gruppenräume (Musikraum, Werkraum, …), aber auch über zwei Schlafräume. Im Gruppenraum zurück angekommen wurden persönliche Fragen von Frau  Koenemund beantwortet und anschließend war unsere Exkursion auch schon wieder zu Ende und wir bedankten uns für die interessante sowie sehr informative Vorstellungen, da nun jeder von und weiß, wie ein (teilstationäre) psychiatrische Einrichtung von innen agiert.

 

Jessica Michel, Nadine Stehle, Sabina Vigneswaran

Großes Interesse am SG und am 1 BKST

14-01-2016 09:06

Zwei sozialwissenschaftlich ausgerichtete Wege zum Studium.

tl_files/fM_k0001/photos/SG-Infoabende/Infoabend2016_2.jpg
Aus erster Hand über den Unterricht im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium informierten die Schüler Joy Sheik, Katharina Bahr, Lea Pohl, Sabrina Vigneswaran, Lisa Saccio und Leonie Dörr (von links). Foto: Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Interesse an den Bildungsangeboten der Hauswirtschaftlichen Schulen in Bad Säckingen ist groß. Insbesondere das Sozialwissenschaftliche Gymnasium der Schule und das einjährige duale Berufskolleg Soziales sind begehrt. Deutlich wurde dies bei einer sehr gut besuchten Informationsveranstaltung der Schule für Eltern und Schüler.

Dabei hat sich die Leiterin der Hauswirtschaftlichen Schulen, Isabella Schlipphack, gemeinsam mit dem Oberstufenleiter Jochen Stegmaier ein Schmankerl einfallen lassen: Joy Sheik, Katharina Bahr, Lea Pohl, Sabrina Vigneswaran, Lisa Saccio und Leonie Dörr, allesamt Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, berichteten aus ihrer Sicht über die Profilfächer und aus dem Unterrichtsalltag. Somit bekamen die Interessierten eine authentische und lebhafte Einführung.

Im Anschluss an den Schülervortrag stellte Jochen Stegmaier die Aufnahmevoraussetzungen, Stundentafel, Berufsaussichten und das Online-Bewerbungsverfahren für das Sozialwissenschaftliche Gymnasium dar, das sich seit dem Schuljahr 2009/10 in Bad Säckingen befindet.

Neben dem Gymnasium wurde den Eltern und Schülern eine weitere interessante Alternative für Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss vorgestellt: Das einjährige duale Berufskolleg Soziales (1BKST), eine Schulart, die sich am Hochrhein nur an den Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen findet. Beim 1BKST, so heißt es in einer Mitteilung der Schule, werden Praxis und Theorie verknüpft. Es umfasst einen Praxisanteil von 900 Stunden, das heißt die Schüler sind an dreieinhalb Tagen pro Woche zum Praktikum in einer sozialen Einrichtung und eineinhalb Tage in der Schule. Mit dem anschließenden Besuch des einjährigen Berufskollegs FH halten die Schüler nach nur zwei Jahren die Fachhochschulreife in Händen. Viele Schüler, so teilt Schulleiterin Isabella Schlipphack weiter mit, bewerten es positiv, dass sie so ohne Abitur und eine zweite Fremdsprache die Studierfähigkeit an einer Fachhochschule erlangen. Außerdem werde als Vorteil empfunden, dass es im Gegensatz zu den Beruflichen Gymnasien keine Notenhürde gibt. Bei den Beruflichen Gymnasien muss der Schnitt der Fächer Englisch, Deutsch und Mathematik mindestens 3,0 betragen und keines dieser Fächer darf schlechter als "ausreichend" sein.


Um über die Möglichkeiten im Beruflichen Schulwesen zu informieren und bei den Schulanmeldungen für das Schuljahr 2016/17 behilflich zu sein, stehen die Schulleitung und das Kollegium der Hauswirtschaftlichen Schulen am Berufsinformationstag am Samstag, 20. Februar, zwischen 9.30 und 13 Uhr zur Verfügung. Als weiterer Anmeldetag kann der Montag, 22. Februar, zwischen 13 und 16 Uhr genutzt werden. In beiden Fällen ist unbedingt ein persönliches Erscheinen in der Schule notwendig. Mitzubringen sind das ausgefüllte Anmeldformular, ein Lebenslauf und eine Kopie des Halbjahreszeugnisses.

Theaterfahrt SG 12 nach Karlsruhe - ein Erfolg!

15-11-2015 12:05

Agnes lebt!

Theaterfahrt des SG 12 nach Karlsruhe

Vergangenen Freitagmorgen machten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums auf nach Karlsruhe, um eine Inszenierung ihrer aktuellen Deutsch-Lektüre Agnes von Peter Stamm am Badischen Staatstheater Karlsruhe zu erleben. Die von Herrn Hennecke organisierte Fahrt geriet trotz  Freitag dem 13. zum Glücksfall – die Schauspieler bzw. Gastschauspielerin überzeugten in einer ungewöhnlichen, weil ungewöhnlich lebendigen, Darstellung der Romanfiguren.

Obwohl die Inszenierung vornehmlich als sehr frei zu bezeichnen ist und viel Raum für ein persönliches Verständnis lässt, bleibt das Stück dem Stil der Romanvorlage treu. Symbolik und Topoi des Romans werden nicht nur aufgegriffen, sondern zum Teil erweitert; zum Beispiel ist die Intertextualität der literarischen Vorlage durch Zitate aus Filmklassikern wie Casablanca und Star Wars ergänzt worden. Die 90-minütige Inszenierung lässt sich Zeit, ist aber nie langweilig, entwickelt von Anfang an eine eigene Dynamik. Insbesondere Cornelia Gröschels Performance als Agnes ließ daran erinnern, dass der Autor selbst die Inszenierung mit den Worten kommentiert hatte, es sei nicht „seine“ Agnes, jedoch habe man sie weiterentwickelt.

Hat man sie weiterleben lassen? In Karlsruhe stellte sich nach der Aufführung die Frage aller Fragen, wenn man sich mit dem Roman beschäftigt: Ist sie tot? Schauspieler André Wagner und Cornelia Gröschel standen anschließend an das Stück für ein Nachgespräch für das überwiegend aus Schülern bestehende Publikum zur Verfügung. Persönlich und authentisch gingen die Darsteller auf vielfältige Fragen der Schülerinnen und Schüler ein und standen Rede und Antwort, insbesondere, was den Beruf des Schauspielers mit all seinen Vor- und Nachteilen angeht. Auf Gröschels Frage, wer denn das Metier anstrebe, hoben drei Schülerinnen und ein Schüler die Hand. Zur Freude der begleitenden Lehrkräfte wurde auch das Publikum gelobt; Gröschel sprach von einer „besonderen Energie“, die zwischen Darstellern und Zuschauern ausgetauscht worden sei.

Die Resonanz auf den Theaterbesuch war bei unseren Schülerinnen und Schülern letztendlich positiv – ob sich dieser gute Eindruck auch auf die anstehenden Interpretationsklausuren auswirkt, wird sich in der nächsten Zeit zeigen.

 

Julia Ebsen

Schülerinnen schnuppern Uni-Luft in Zuerich

09-06-2015 18:49

Exkursion zum Psychologischen Institut der Uni Zürich

 

Am Freitag, den 15. Mai 2015 haben wir, die SG 11.1, uns auf den Weg nach Zürich gemacht, um dort an einer Vorlesung am Psychologischen Institut der Universität zum Thema Motivation von Prof. Veronika Brandstätter-Morawietz teilzunehmen. Im Rahmen vom Profilfach Pädagogik und Psychologie haben wir uns, gemeinsam mit Frau Schuff, im Vorfeld mit diesem Thema beschäftigt, um die Vorlesung als krönenden Abschluss dieser Lehrplaneinheit zu betrachten.

 

Am frühen Freitagmorgen haben wir uns mit unseren Rucksäcken, Regenschirmen, Kaffee-to-go und einem Blumenstrauß mit der Schweizer Bahn in Richtung Zürich aufgemacht. Nach einem kurzen, aber steilen Fußmarsch sind wir an der beeindruckenden Universität angekommen und haben direkt in dem riesigen Vorlesungssaal Platz genommen. Die Vorlesung begann um 10.15 Uhr. Nach 45 Minuten gab es eine viertelstündige Pause, um dann der zweiten Hälfte der Vorlesung wieder mit Aufmerksamkeit bis um 12 Uhr folgen zu können. Thematisch befasste sich die Vorlesung mit der Motivation und spezifisch welche Rolle Ziele dabei spielen. Ein Aspekt der Vorlesung war die Zielsetzungstheorie, welche aussagt, dass man sich nur spezifische und schwierige Ziele setzen sollte, da diese die Leistung mehr fördern als unspezifische und sogenannte „Do your best goals“. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit ein Interview mit Prof. Veronika Brandstätter-Morawietz zu führen. Hierbei kamen unsere Fragen, die wir im Vorfeld im Unterricht erarbeitet haben, zum Einsatz. Frau Brandstätter beantwortete unsere Fragen bezüglich ihrer Person/ihrem Studium, ihrer Forschung, über Motivation und Alltag und zum Studium im Allgemeinen über Psychologie in der Schweiz, offen und ausführlich. Interessant fanden wir ihre Antwort bezüglich ihrer Person. Beispielsweise sagte sie aus, ihr mache die Abwechslung und die Möglichkeit zu reisen Freude an ihrem Beruf. Zum Schluss dieser Fragerunde überreichte Frau Schuff, im Namen der SG 11.1, ihr einen Blumenstrauß als Dank für ihre Zeit, die sie uns gewidmet hat und die Möglichkeit einen Einblick in eine Vorlesung an einer Uni zu bekommen. Ab 13 Uhr hatten wir zwei Stunden Zeit zum einen die Universität zu erkunden oder die Stadt Zürich zu besuchen. Die meisten haben sich für den Aufenthalt in der Uni entschieden, da es an diesem Tag leider geregnet hat. Pünktlich um 15 Uhr versammelten wir uns alle am Bahnhof, um wieder gemeinsam nach Waldshut zu fahren, wo offiziell der Ausflug beendet wurde.

Zusammenfassend war es ein schöner Tag, sowohl für die Klasse als auch für Frau Schuff. Zum einen, da es ein informativer und aufschlussreicher Besuch in der Uni war und zum anderen war es unser erster gemeinsamer Klassenausflug. Trotz des Regens ließen wir uns unsere Laune nicht verderben und genossen die Exkursion.

 Verfasser: Martina Lang und Laura Möller

 

Typisierungsaktion erfolgreich

25-05-2015 16:14

Helden wurden gesucht am Donnerstag in der Hauswirtschaftlichen Schule in Bad Säckingen. Fünf Schüler der zweijährigen Berufsfachschule hatten bei einer Projektaktion zum Thema Knochenmarkspenderdatei zur Typisierung am beruflichen Schulzentrum aufgerufen. Die Aktion wurde von den Schülern und Lehrern begeistert angenommen. Nach vier Stunden hatten das Organisationsteam um Fachlehrerin Edith Röhrig und Martin Kott, Aktionsleiter der Spender-Neugewinnung der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen, 201 Speichelproben.

Das Organisationsteam der Berufsfachschule für Gesundheit und Pflege in Bad Säckingen hatte sich im Fach Projektkompetenz mit dem Thema Leukämie beschäftigt und mit ihrer Lehrerin Edith Röhrig die Typisierungsaktion organisiert. Rund 600 Schüler an den beruflichen Schulen wurden angesprochen. Edith Röhrig findet es wichtig, das Bewusstsein dafür zu wecken, dass man helfen müsse.

Ab 9 Uhr hatte das Team viel zu tun. Martin Kott erklärt den Vorgang: „Es geht um Wangenschleimhaut, nicht um Speichel, deswegen wird diese großzügig an der Wangeninnenseite abgestrichen.“ Dies geschah mittels zweier Stäbchen. Die Organisatoren, so auch Dominik Sell, gaben ebenfalls eine Probe ab. Er würde Knochenmark spenden: „Ich würde es sogar mehrmals machen, das ist selbstverständlich.“

Für Martin Kott von der DKMS in Tübingen , sind die 201 Proben eine „sehr erfolgreiche Zahl“, seine Erwartungen „wurden übertroffen.“

Verfasserin: Marion Rank, Suedkurier Bad Säckingen - Lesen Sie hier den ganzen Artikel

Nikolaus 2014

04-12-2014 21:52

Alle Jahre wieder …

Auch in diesem Jahr findet an den HWS die Nikolausaktion statt. Der Nikolaus – oder besser gesagt: fleißige SMV-Mitglieder – verteilen am 4. und 5. Dezember in sämtlichen Klassen Nikoläuse. Ein Teil der Einnahmen wird noch ausstehenden SMV-Aktionen zugutekommen; der andere Teil wird gespendet. Wofür gespendet werden soll, werden die Schülerinnen und Schüler über ihre Klassensprecher noch entscheiden. Vielen Dank an alle, die sich an der Aktion beteiligt haben!

Eine schöne Adventzeit wünscht eure SMV